Die Zeit im Leben des Wineblogger ist kurz, denn jeder möchte ein Kuchenstück abhaben. Also ist ganz klar, dass er nicht jeden Tag an seinem Projekt Weinkeller arbeiten kann, auch wenn er es wollen würde. Natürlich baut man so einen Keller nicht von heute auf morgen. Es sollte ordentlich geplant und durchdacht sein. Der zeitliche und finanzielle Rahmen wird durch den eigenen Aufwand gesteckt. Wir, das heißt der Wineblogger und sein Freund Rene, bauen in Etappen die wir uns selbst auferlegen. Denn natürlich ist es manchmal anstrengend, aber es macht auch einen ungeheuren Spaß das Ergebnis seiner Arbeit zu bewundern. Im Folgenden hat der WB für euch alles in Text und Bild festzuhalten.
Aber nun zu dem, was der Weinblogger und seine bessere Hälfte bisher in die Tat umgesetzt haben. Zuerst kamen alle alten Dinge aus dem Raum raus. Was man noch verwenden konnte wurde verwendet der Rest an Tischen, Werkzeugen und Kram entrümpelt. Der nächste Schritt war es dann, die Decke mit Dämmmaterial zu vervollständigen. Hier haben wir 3-fach überlappende Styroporplatten genommen. Der Mehrwert ist relativ einfach zu erklären; die Kälte des Kellers bleibt unten, da wo sie sein soll und die warme Luft bleibt oben im Erdgeschoss. Als nächstes ging es dann an die Deckenkonstruktion. Dieses Mal habe ich mich allerdings bewusst gegen eine Aluträger Konstruktion entschieden, da eine aus Holz günstiger, schneller und deutlich einfacher aufgebaut werden kann. Im Grund werden nur drei dicken Hauptlatten (Links, Mitte und Rechts) in die Decke gedübelt mit dicken Schrauben befestigt und darauf wird eine zweite Querkonstruktion gelegt. Das ganze sieht dann aus wie ein Raster in 60x60cm Abständen. Beim vorherigen Weinkellerbau hatten wir uns für das Alugerüst entschieden, da auch Wände vorgezogen wurden und das einfach präziser ist. 
Verkabelung rein, bestehend aus Tonkabeln für die Musikanlage und Strom für die LED Leuchten (6 Stück die später in der Decke mit Rundbohrer eingesetzt sind). Mit extra Rigipsschrauben werden die Platten (2m x 0,60m) auf die Konstruktion gesetzt und befestigt, allerspätestens hier sind zwei Mann nötig, außer man besorgt sich ein Stativ zum Halten der Platten. Parallel bohren wir die Aussparungen für die Leuchten und montieren sie.
Alles wird verputzt auch die Schraublöcher und die Seitenübergänge zur Wand. Danach wird gestrichen. Hier hat sich der WB für schwarz entschieden. Ursprünglich wollte er eine Kalkfarbe haben wie im ersten Weinkeller, aber der Effekt war nicht weitreichend genug. Daher wieder hin zu einer sehr guten, normal diffusionsfähigen Farbe von Caperol (die Marke meiner Wahl – nicht im Baumarkt erhältlich). Kosten hierfür ca. 75 Euro für 12,5L aber, da es schwarz ist unglaublich ergiebig, sodass wir sogar noch die Holzbretter damit streichen konnten. Im nächsten Teil folgen weitere Infos.
Euer Wineblogger

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