Euer Weinblogger outet sich schon seit längerem neben seiner Passion für Weissweine jeglicher Art, als großer Fan der Weine von der südlichen Rhône. Warum es gerade diese Weine sind, die ihn so begeistern, verrät er euch in den kommenden vier Wochen auf seinem Blog und auf Instagram. Seid gespannt!

Auf ein paar Dinge im Leben ist Verlass. Dazu zählen in jedem Falle, die Weine von der südlichen Rhône. Der Wineblogger liebe die Frucht des Grenache, die Würze des Syrah und die Kraft des Mourvèdre, die die meisten roten Prunkstücke miteinander vereinen. Aber auch die Vielfalt der Weine, welche die Winzer des Côtes du Rhône daraus hervorbringen ist atemberaubend und das vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes … schluck schluck. Der ein oder andere Weinliebhaber/Tourist hat mit Sicherheit eine Art Seelenverwandtschaft zu dieser Region, ihren Rebsorten und Stilen gefunden. 

Aber etwas genauer! Es geht um die Weine, die aus den Appellationen rund um die alte Papstresidenz Avignon stammen. Für den Wineblogger entstehen hier nicht nur besondere Rot-, sondern auch vorzügliche Weiß- und auch Roseweine, die für jeden Weinfanatiker etwas zu bieten haben. Um die Qualitäten der Region besser zu verstehen, hilft der Blick auf die stufenweise Anordnung der Anbaugebietes. Immerhin zählt das gesamte Rhônetal mit rund 70.000 Hektar zu den großen Weinregionen in Frankreich.

Die hin und wieder als „einfache“ Qualität bezeichneten Weine des Anbaugebietes und das muss noch nicht einmal geschmacklich sein, erkennt man an der allgemeinen Bezeichnung Appellation d’Origine Contrôlée (kurz AOC) Côtes du Rhône. Rund die Hälfte aller Weine trägt diese Kennzeichnung. In der Hierarchie steht darüber die AOC Côtes du Rhône Villages, die bessere Lagen zusammenfasst, die sich quer durch die Groß-Appellation Côtes du Rhône ziehen. Insbesondere die Bodenbeschaffenheit hebt diese Lagen hervor, die Weine sind dementsprechend strukturierter und komplexer als die „einfachen“ Côtes du Rhône-Weine.

Das französische „Village“ bezeichnet übrigens ein Dorf oder einen Ort. Während uns die AOC Côtes du Rhône Villages noch einen konkreten Namen vorenthält, gibt es jedoch auch Villages-Weine, die auf dem Etikett den Namen der Ortschaft ausdrücklich führen dürfen. Côtes du Rhône Villages verfügt dabei über strengere Qualitätsbestimmungen.

Puh ganz schön schwierig aber gleich haben wir es! 

21 der 95 Weinbaugemeinden dürfen sich durch die Nennung des Ortsnamens weiter abheben. Am Ende obliegt es somit häufig dem Qualitätsdenken des Winzers, unter welche Bestimmungen er seinen Wein vermarkten möchte. Beispiele sind die AOC Côtes du Rhône Villages Visan, Gadagne oder Plan de Dieu. Kurzum es handelt sich um konkrete Ortslagen, die sich nochmals von den anonymen Villages-Weinen unterscheiden.

Weine aus diesen Anbaugebieten zählen für den Wineblogger zur ersten Wahl unter den französischen Weinen. Man muss diese Logik mit dem Namen nur weiterdenken, um sich merken zu können, dass die großen bekannten Anbaugebiete an der südlichen Rhône eben nur noch ihren Namen auf dem Etikett tragen.

Der Wineblogger hofft, dass er euch einen guten Eindruck verschaffen und einen neuen Horizont eröffnen konnte. Er freut sich auf die nächsten Wochen mit euch. Schluck, schluck, schluck…

Wer noch mehr Informationen zur Appellation Côtes du Rhône oder zu weiteren Details sucht ist auf den folgenden Seiten gut aufgehoben. Appellation – Cahier des charges modifié de l’appellation d’origine // Homepage – Côtes du Rhône

Euer Wineblogger

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