Euer Wineblogger ist angekommen im Zentrum der Macht, dem Headquarter der Pays d’Oc IGP Weine  oder Inter Oc, dem Verband hinter den Pays d’Oc IGP Weinen in Montpellier und nebenbei dem größten Tastingroom für Wein in Europa. Hier kommen hundert Prozent aller Pay d´Oc IGP Weine an und werden zertifiziert. Schockt! Sehr beeindruckend und genau der Richtige für den Wineblogger um kurz Inne zu halten und die Reise zu starten. Eine Brille und ein Hut kommen dabei natürlich immer gut.

Key facts – Pays d’Oc Indication Géographique Protégée

• 58 Rebsorten bieten eine rießige Bandbreite an Diversität

• Pays d’Oc IGP-Wein erkennt man an der Angabe „Pays d’Oc Indication Géographique Protégée“

• Mit 120.000 Hektar ist das Pays d’Oc die größte IGP-Anbaufläche in Frankreich daraus entstehen ca. 910 Millionen Flaschen, die vor der Zertifizierung durch sensorische Prüfung kontrolliert werden

• 45 % Rotwein, 30 % Rosé und 25 % Weißwein (10 % Biowein)

• 25 Flaschen Pays d’Oc IGP Weine werden weltweit pro Sekunde verkauft

• Größte Abnehmer der Pays d’Oc IGP-Weine ist Frankreich, der größte Exportmarkt ist Deutschland

Mit 200 Kilometern Mittelmeerküste und dem nach Westen wie ein Amphitheater ansteigenden Land verfügt das Languedoc-Roussillon mit den vier Departements Gard, Hérault, Aude, und Pyrénées Orientales – die gleichzeitig das Gebiet des Pays d’Oc bilden – über eine faszinierende Vielzahl unterschiedlicher Landschaften.

„First Stop“ Calmel & Joseph ein herzlicher und warmer Empfang durch das Weingut, welches circa eine anderthalb Auto Stunden von Montpellier entfernt liegt folgt für den Wineblogger. Hier muss nichts dekoriert werden es ist schön so wie es ist, aber seht selbst. Das ganze wird noch einmal betont wenn man mit einem elektrischen Tretroller durch die Weingärten fährt. Am Abend präsentiert sich das Weingut mit den besten Weinen. Alle samt inklusive eures Winebloggers sind begeistert von dem Reichtum, der Finesse, sowie der Geradlinigkeit der Weine bezogen auf ihre Rebsorte. Alle merken schnell, dass hier jeder Wein seine eigene Musik spielt obwohl die Instrumente und der Komponist der Gleiche ist. Ganz schön „deep“ was euer Wineblogger hier vom Stapel lässt sagst du, dann hast du noch nicht die weiteren Weine des Pay d´Oc IGP probiert.

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Am nächsten Tag geht es nach einem morgendlichen Lauf und einem kleinen französischen Frühstück weiter zum Chateau Guilhem. Hier erwartet uns ein zugegeben, sehr charmanter und attraktiver Herr, welcher in fünfte Generation Bio-Weine der Spitzenklasse erstellt. Ausführlich und beeindruckend stellt er da, was Wein für ihn bedeutet und wie er nur wenig an der ursprünglichen Rezeptur und Arbeit ändert um ihn ungeschönt darzustellen. Eine Führung durch das Winzerhaus bzw. alte Wein Schloss, so muss man sagen, hinterlässt Spuren bei allen Beteiligten. Gekrönt wird der Morgen durch ein kleines Picknick bevor es weitergeht nach Carcassonne.

In Carcassonne, einer alten ehrwürdigen Stadt mit atemberaubenden Schloss, wird selbst der Wineblogger ein weiteres Mal demütig, vor den Bauten der Vorgängergeneration. Am Nachmittag besucht er für euch die Kooperative „Les vignobles Foncalieu“. Sie produziert Weine aus der Region die genau zugeschnitten sind auf das, was ihr Konsument erwartet und erwarten darf. Es geht für den Wineblogger nur ein kleines Stückchen weiter bevor das absolute Highlight dieser Reise beginnen soll. Wir kommen unter bei dem „Chateau de Pennautier“ auf welchem Nicolas de Lorgeril und seine Frau Miren de Saint Chamas in zwölfter Generation außergewöhnliche Weine in der Domaine de Lorgeril herstellen. Ein Happen Brot und sechs weitere Weine, welche alle ein weiteres Mal ihresgleichen suchen und so wunderschön sind dass man sich gleich in sie verlieben mag, fahren wir in das Chateau de Pennautier.

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Hier wird der Abend ausgeklungen bei einer Stimmung die schon große Staatsmänner genossen. Das Gebäude gleicht in der Bauweise dem Schloss Bellevue. Es ist sehr schmal und lang gezogen und hat einen prachtvollen als auch riesigen Garten, welchen der Wineblogger gleich einmal umlaufen muss. Hier finden sich nicht nur Pferde, Katzen, Hunde sondern auch Rehe wieder. Die Madame des Schlosses beehrt uns mit ihrem Mann und entlässt uns in ein wunderbares Abendmenü. Die folgende Nacht ist nicht zu fassen, genauso wie der darauf folgende Morgen samt Lichtspektakel, welches allein durch die Sonne mit dem Schloss spielt.

Wehmütig fährt euer Wineblogger weiter zum Weingut der Familie Fabre. Hier arbeitet Luis mit seiner Familie schon seit 1991 an biologischen Weinen wofür sie gerne über Stock und Stein geht. Es ist wunderschön zu sehen wie hier Familienkultur gelebt wird und ein tolles Beisammensein stattfindet. Der Mann der Familie ein britischer Koch kredenzt uns, im wahrsten Sinne des Wortes, nach einem coolen spielerischen Exitgame ein wunderschönes Essen. Man reist weiter aber nicht ohne einmal die alten Gemäuer im Keller, welche wunderschön beleuchtet sind zu besuchen und durchwandern.

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Euer Wineblogger fährt weiter für euch über das Land nach Marseillan. Hier geht es aufs Boot und zwar genauer, auf die „Etang de Thau“ eine 18 km lange Lagune an der Mittelmeerküste Südfrankreich. Im Laufe der Jahre wurde die direkte Verbindung des Sees zum Meer durch eine Sandbank getrennt. Seit Mitte des 20 Jahrhunderts spielen die Asternzucht und der Tourismus eine wichtige Rolle, sodass dem Weinblogger nichts anderes übrig bleibt, als sie selbst einmal zu probieren. Es folgt einen Workshop wie werden Austern gezüchtet, geöffnet und verkostet bei Tarbouriech.

Nach einem Nachmittag voller Ereignisse, sammelt sich ein Teil der Crew auf einem der unzähligen Hoteldächern, bevor es zum Dinner ins Restaurant La Ola in Sete direkt am Strand geht. Hier wird ausgelassen der letzte Abend gefeiert und danach in Ruhe ins Bett gegangen. Schöne Tage der Weinkultur liegen hinter dem Weinblogger und alles muss einmal ein Ende finden. Aber nicht ohne ein letztes Mal einen der vielen wunderschönen und prachtvollen, dabei eigentlich puristischen, Märkte Frankreichs zu besuchen. Zum Abschied ein Croissant auf die Hand und mit dem nächsten Flugzeug nach Hause. Man munkelt, schon die Queen habe dies so getan. In diesem Sinne „God Save france and good wine. Cheers!

Mit dabei ebenfalls tolle Freunde und Kollegen des Winebloggers. Checkt sie auch einmal ab:

@wein_verstehen
@foodistas
@coucoubonheur
@desbelleschoses
@theblondewinelover

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